Die Höckler Jumpline 2.0 ist eröffnet
Offizielles Opening
Mehr Flow, Airtime und ein neuer Uphilltrail
Die Höckler Jumpline ist zurück – und besser denn je. Nach einem umfassenden Reshape haben wir die Jumpline gemeinsam mit der Stadt Zürich offiziell wiedereröffnet. Beim anschliessenden Jump Jam mit Lucas Huppert und Bike Kingdom wurde die neue Line gleich so genutzt, wie sie gedacht ist: mit viel Airtime, Tricks und hunderten Gästen am Höckler.
Warum ein Reshape?
Nach mehr als fünf Jahren intensiver Nutzung war die ursprüngliche Jumpline stark abgenutzt. Ein umfassender Reshape war notwendig, um sie wieder sicher und attraktiv zu machen.
Dabei ging es uns aber um mehr als reine Instandhaltung. Die neue Line bietet mehr Flow und Airtime sowie eine bessere Progression. Gleichzeitig haben wir bewusst die Grösse und den anspruchsvollen Charakter der Sprünge beibehalten. Gerade Trails mit Sprüngen gehören zu den Angeboten, die von der Zürcher MTB-Community besonders stark nachgefragt werden. Seit der Öffnung werden pro Tag rund 800 Abfahrten pro Tag gemacht - am Jump Jam sogar über 3’000!
Neu gibt es ausserdem einen offiziellen Uphilltrail, über den man sicher zurück zum Start der Jumpline gelangt.
Ein Sportangebot, das stark genutzt wird
Der Höckler liegt am Fuss des Uetlibergs und damit in einem der am stärksten genutzten Erholungsgebiete der Schweiz. Entsprechend wichtig sind gute offizielle Angebote für Mountainbikende.
«Jede offizielle Bike-Infrastruktur wird jährlich zehntausendfach genutzt und hat damit auch eine wichtige lenkende Wirkung. Gleichzeitig sehen wir bei den Bikerinnen und Bikern einen besonders grossen Bedarf nach Trails mit Sprüngen – genau das bieten wir hier. Wir wollen zeigen, dass mit möglichst kleinem Eingriff in die Natur ein tolles Sportangebot zur Förderung des Mountainbikens geschaffen werden kann.»
Flurin Dörig, Co-Präsident Züritrails
Auch für die Stadt Zürich ist die Weiterentwicklung der MTB-Infrastruktur Teil eines breiteren Sportangebots:
«Mountainbiken ist Breitensport und eine der beliebtesten Outdoorsportarten. Deshalb ist es wichtig, entsprechende Trails und Anlagen anzubieten. Umso schöner, dass sich Vereine aktiv engagieren – das unterstützen wir gerne. Die aktuelle Line ist schwarz und damit für fortgeschrittene Fahrer:innen. Aus Sicht des Sportamts der Stadt Zürich wäre es wünschenswert, auch Jumplines für weniger gute Biker:innen anzubieten. Eine zeitnahe Weiterentwicklung zum Trailcenter mit einfacheren blauen und roten Linien wäre daher wichtig.»
Samuel Spörri, Sportamt Stadt Zürich
Ohne Community keine Jumpline
Hinter einem Trail wie diesem steckt weit mehr als ein paar Wochen Bauarbeit. Planung, politische Arbeit, Finanzierung, Koordination und der langfristige Unterhalt werden zu einem grossen Teil durch ehrenamtliches Engagement möglich gemacht.
Züritrails zählt inzwischen rund 2’000 Mitglieder. Sie geben uns nicht nur die finanziellen Mittel, sondern auch die Legitimation, uns gegenüber Stadt, Kanton und weiteren Partnern für gute MTB-Infrastruktur einzusetzen.
«Die Höckler Jumpline zeigt sehr konkret, was eine starke MTB-Community erreichen kann. Möglich ist das nur dank unserem ehrenamtlichen Vorstand, vielen engagierten Helferinnen und Helfern und unseren rund 2’000 Mitgliedern. Wer gute Trails möchte, kann einen ganz einfachen Beitrag leisten: Werdet Mitglied in euren lokalen Vereinen. Denn wir brauchen nicht nur diese Jumpline, sondern ein vielfältiges Trailangebot für unterschiedliche Bedürfnisse und Levels.»
Luise Rohland, Co-Präsidentin Züritrails
Von Profis getestet
Beim Jump Jam konnte die neue Line gleich zeigen, was in ihr steckt. Slopestyle-Profi Lucas Huppert ist begeistert:
«Eine solche Jump Line ist so wichtig, um eine starke Community von Rider:innen jeden Alters zu bilden und sich als Rider weiterzuentwickeln. Die neue Line ist perfekt, sicher gebaut und macht riesig Spass.
Danke an Züritrails und alle, die mitgeholfen haben, so etwas möglich zu machen! Ich bin überzeugt, dass die Line eine riesige Bereicherung für das MTB-Angebot der Stadt Zürich und Umgebung ist. Sie gibt der Jugend die Möglichkeit, ihre Zeit mit Freunden draussen im Wald zu verbringen, gemeinsam Spass zu haben und sich gegenseitig zu pushen.»
Lucas Huppert, MTB Slopestyle-Profi
Die Jumpline ist erst der Anfang
Die Höckler Jumpline bleibt bewusst eine schwarze, anspruchsvolle Line. Gleichzeitig wissen wir: Damit der Höckler sein Potenzial als Sport- und Erholungsraum ausschöpfen kann, braucht es Angebote für weitere Levels.
Deshalb läuft bereits die Planung für eine blaue und eine rote Line. So könnte am Höckler Schritt für Schritt ein kleines Trailcenter entstehen, auf dem Einsteigerinnen und Einsteiger genauso wie erfahrene Rider üben, Fortschritte machen und gemeinsam Mountainbike fahren können.
Der Standort bietet dafür sehr gute Voraussetzungen: Er liegt direkt am Stadtrand, ist gut erreichbar und befindet sich in einem Nutzwald mit überlagerter Erholungsfunktion. Mit vergleichsweise kleinen Eingriffen könnte hier ein attraktives Angebot für Jung und Alt entstehen.
Davon würde nicht nur die MTB-Community profitieren. Ein attraktives offizielles Angebot schafft Möglichkeiten zur Lenkung der Nutzung und kann dazu beitragen, den Bikeverkehr an anderen stark frequentierten Stellen zu reduzieren.
Die Höckler Jumpline 2.0 ist damit ein wichtiger Schritt – aber noch lange nicht der letzte. Supporte Züritrails und wir kommen den weiteren Lines schon wieder einen Schritt näher!